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und selbst die vornehmsten Männer, bey demEin «und Ausgange erdrückt wurden. Nichtsfreute den Nero aber lebhafter, als wenn ervon der Wahrheit seines Spiels überzeugtwurde. Einst stellte er den wüthenden Her«cules vor. Als ihm nun, dem Gange desStückes zufolge, Ketten angelegt wurden,sprang cinPratorianer mitgezogenem Schwerdeherbey, um seinen Kaiser zu vertheidigen.Dieß machte dem Nero so viel Freude, daß erdem Soldaten 250,000 Thaler auszahlen ließ.Nerv kannte jetzt keine größere Glückseligkeit,als sich auf der öffentlichen Schaubühne sehenzu lassen. Sogar als der armenische KönigTyridatcs ihm seine Huldigung leisten sollte,empficng er diese Huldigung vor einer Millionvon Zuschauern auf dem Theater. An diesenglänzenden Auftritt der Herrschaft schloß sichder von der herrlichsten Musik begleiteteWettstreit an, bey welchem Nero sowohl imSingen, als auf der Harfe und Lyre, denPreis davon trug. Vermuthlich war nicht sowohlder Ruhm von seiner musikalischen Gcschicklich-keit, als die Hoffnungen, an dem Hofe einesdie Tonkunst so leidenschaftlich liebenden Kai«sers sein Glück zu machen, die Ursache, die
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