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henre Rom nicht groß aenua, um Opfer diesser vcrabschcunngswürdigcn Leidenschaft genugzn finden. .Man suchte die reichsten Mannerauch in den Provinzen auf.
Doch der vornehmste Urheber dieses unsmenschlichen Verfahrens, Tibers vertraute-ster Liebling Sejan, der sich eben so sehrdurch seine Wolinst (keine schöne Frau warvor ihm sicher) als durch seine Grausamkeitverhaßt machte, hatte endlich (zr) auch dasUnglück, dem argwöhnischen Monarchen ver-dächtig z» werden. Schon quälte den TibcriuSder Gedanke, den Sejan vom Senat mit sovielen Ehrenbezeugungen überhäuft zu sehen,daß er mehr a!S Er selbst acchrt und gefürch-tet zu seyn schien. Tibccius ungünstigeStimmung gegen den Sejan vermehrte nunein Brief seiner Schwägerin Antonia, derWittwe des Drusus, durch welchen sie ihnmit den verrätherischen Anschlägen des Sc-jans bekannt machtet Da Sejan sehr vieleVerehrer und AnHanger hatte, so mußte Ti-berins die Anstalten, die dessen Untergangbewirken sollten, mit schlauer Vorsichtigkeiteinrichten. Erst wünschte er ihn von seiner
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