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von den ihn ausserordentlich beschafftigendenFamilicnhändcln her, die ihm für die Re-gicrungsangclegcnheitcn weniger Zeit übrigließen. Schon acht Jahre vor seiner Allein«Herrschaft verließ er seine Gemahlin Scribo-nia, deren Charakter ihm unerträglich war,um sie gegen die reihende Livia, die Ge-mahlin des Tiberius Nero, zu vertauschen.Er entriß sie ihrem Gatten, ob sie sich gleichin gesegneten Umstanden befand, und diehohen Priester gaben ihre Einwilligung dazu.Scribonia gcbahr an eben dem Tage, anwelchem sie von dem Augustus getrennt wur-de, die Julia, die erst mit ihrem VetterMarccllus, und hernach (2z) mit demAgrippa, vermahlt war. Diese war eben soausschweifend als reihend. Die ganze Stadtwar mit der unglaublichen Schändlichkeitihres Lebenswandels bekannt; nur der zärt-liche Vater dachte sich bey ihr lange weiternichts, als jugendlichen Leichtsinn, und alsihm die Augen endlich zu spät geöffnet wur-den, so stieg das Gefühl seines Grams zneinem solchen Uebermaße, daß er, sich ganzvergessend, dem Senat einen umständlichenBericht von den abscheulichen Ausschweifun-gen