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4 (1802)
Entstehung
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379
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daß man den verschiedenen Geschöpfen derselben,oder den Naturalien, seine Aufmerksamkeitganz besonders widmen, und Sammlungen der-selben anlegen mußte. Die ersten Naturalien-sammlungen befanden sich in den Tempeln, wovon jeher alle Seltenheiten der Narur denGöttern geweiht zu werden pflegten. Die Men-ge und Mannichfaltigkeir derselben wurde end-lich so groß, daß sie eine Naturalicnsammlungausmachten. Es gab aber auch Monarchen,welche die Sammlung ausserordentlich beförder-ten. So befahl Alexander der Große, seinem Leh-rer Aristoteles zu Gefallen, dessen Eifer für dieNaturgeschichte er so großmüthig unterstützte *),daß sämmtliche Jäger, Fischer, Vogelsteller undThicrwärter alle seltene Geschöpfe einliefernsollreu. Bey dem Pallaste zu Alcxandrien wareine Art von Thiergarten, und die Ptolemäerließen Gelehrte reisen, um die Bekanntschaftmit den Naturschätzen fremder Länder zubefördern. Octavius legte in seinem Palasteeine Natnraliensammlung an. Solche Samm-lungen leiteten auf das Studium der Naturalien,oder der Naturgeschichte, die in diesem Zeiträume

zuerst

») Th. in, S. 5.