Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
337
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Zeitalters mit großer Sorgfalt, indem sienicht leicht buntgeflcckten, sondern weiße»Marmor von den Inseln Thasos und Lesbos,«ahme».

In Ansehung der Mahlerey machten dieAlte» auch in diesem Zeiträume keine solcheFortschritte, die ihren glücklichen Bemühungenin andern schonen Künsten ähnlich gewesenwären. Denn, das, was die damahligenKunstkenner von der großen Wirkung ihrerGemählde behaupten, wird durch die bis aufunsere Zeiten gekommenen Denkmähler deralten Mahlerey nicht bestätigt. Zhr Haupt«verdienst scheint in der Farbengebung bestandenzuhaben; um so vernachlässigter war Zeichnungund Perspectiv. Selbst Apclles, AlexandersMahler, brauchte nur vier Farben, durchderen Mischung er aber alle Schattirungennachzuahmen wußte. Man mahlte nur mitWasserfarben, und die schwarze pflegte mitEssig vermischt zu werden. Man mahltemeistens aufHolz, und wählte dazu am liebstendas Holz vom Lerchenbaum. Seltner wurdendie Gemählde auf Leinewand aufgetragen.Am gewöhnlichsten mahlte man auf nassenEalicktiWrltg.4rTH. N oder