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Provinzen lebende Finanzpächter waren zureich und zu vornehm, als daß sie sich mitder Hebung der Abgaben selbst hatten beischaffngen sollen; sie hielten daher großeSchaarcn von Untcrcinnchmcrn. Der römi-sche Staat hatte aber von der Beute dereroberten Provinzen, von den Geschenkender unterjochten oder mit ihm verbundenenStaaten 5), und von den Bergwerken sehrreiche Zuflüsse. Auch die letzrern wurden ver-pachtet, und die in Italien und Hispanienwaren besonders ergiebig. Hispanien liefertejährlich so viel Gold, daß man den Ertragdesselben im Durchschnitt auf 200 Ccntner(das Pfund zu 14 Unzen) berechnete. DasGold lag meistens am Tage, und es wargroßcutheils gediegen; auch führten die Flüssevielen Goldsand mit sich. Da Hispanienden Römern einen solchen Reichthum anGold schenkte, so vcrnachlaßigten sie darüber
die
Sylla lieferte ze, Lucullnsg, Pompejus 27,Cäsar 8a ^ an kos-barem Gcräthe, und 7?Millionen an baarem Gelde, in den Schatzdes Staates. Dies macht zusammen 206Millionen Thaler aus.
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