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4 (1802)
Entstehung
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256
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um seine Gunst wetteiferten. Antonius, derdadurch seinen Ehrgeitz und seine Sinnlichkeitsehr geschmeichelt fühlte, ficng sehr bald an,seine große Gewalt zu mißbrauchen. Ver<schicdene reiche Städte mußten, zur Belohnungseiner Günstlinge und Schmeichler, Grundstückehergeben, und von den Unterthanen derRömer wurden große Geldsummen erpreßt.IlcbrigenS bewies sich Antonius wenigergrausam, als sein Amtsgcnosse Octavius,und er ließ ausser denen, die an CäsarsErmordung Antheil genommen hatten, niemandhinrichten.

Je weniger sich aber Antonius von derGrausamkeit beherrschen ließ, um so mehrgehorchte er den sanften Eindrücken der Liebe.Die vorzügliche Schönheit der ägyptischenCleopatra, die eben so viel weibliche List alsReihe besaß, fesselte ihn mit einer solchenZaubermacht, daß nicht nur sein, sondernauch Roms Schicksal dadurch entschiedenwurde. Antonius lud die Cleopatra nachCilicien ein, um von ihrer Regierung Rechen«schaft abzulegen; sie sollte sich besonders wegendes Verfahrens ihres cyprischen Generals

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