Anhängern, zu Rom nicht mehr sicher; sieverließen also die Stadt, die ihr Verdienst,den Unterdrücker der Freyheit weggeschafft zuhaben, so wenig erkannte. Antonius und Le-pidus gaben ihnen, zum Unterpfandc ihrerSicherheit, ihre Söhne zu Geiseln. Manwieß ihnen, um sie noch eher zu entfernen,Provinzen an. Indessen benutzte Anto-nius die große Hochachtung, die man fürCäsars Andenken und für dessen Einrichtun-gen und Anordnungen hegte, um gleichsamin dessen Nahmen zu regieren. Er ließ sichvom Senat den wichtigen Auftrag geben, fürdie Lcbeusmittel der Stadt zu sorgen. Erverschaffte sich eine Leibwache von 6000 Osfi-eieren, und gewann nicht nur Cäsars Vete-ranen, sondern auch andre Truppen der Re-publik. Cicero mißbilligte sein eigenmächtigesVerfahren so sehr, daß er nicht im Senateerschien. Antonius wollte ihn mit Gewaltholen lassen, und Cicero sagte hierauf ineiner Rede, daß man den Antonius zugleichmit dem Cäsar hätte tödtcn sollen. Seitdemstanden Cicero und Antonius in dem feindse-ligsten Verhältnisse, und jener arbeitete andes letzten, Untergänge mit allem Eiser. Zu
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