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frischem Wasser verschen zu können. SeinBeyspiel war so verführerisch, daß die vornch-mm Römer in der Anlegung und Unterhaltungkostbarer Fischteige bis zur Raserey ver-schwendeten. Oft vcrnachlasiigtcn die Besitzerdieser Fischtcige ihre Ctaalsgcschäftc, umihre Fis c regelmäßig besuchen, und miteigner Hand füttern zu können. Der Auf-wand auf Kunstwerke und prächtiges Haus-gcräthe, womit die Häuser in und ausser derStadt ausgeschmückt wurden, war gleichfallsganz übertrieben groß. Mit der Pracht inGebäuden, und in der Verzierung derselben,stand die asiatische Weichlichkeit in der Lebensart,die Ueppigkeit in der Kleidung und in demPutze beyder Geschlechter, »nd die wetteiferndeSchwclgerey bey Gastmahlern, in der engstenVerbindung. Die vernehmen Römer gewöhn-ten sich in den Provinzen an die üppige Lebensartdes Morgenlandes, und an die Ehrenbezeigungen,weiche den orientalischen Monarchen erwiesenzu werden pflegten. Die größten Männerscheuten sich nicht, mit den Damen in derSorgfalt des Putzes zu wetteifern. Mitdem Klcidcrputze stieg natürlich auch der Pompbey Gastmählern, und die Lccherhaftigkcil der
vor-