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4 (1802)
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über bey dem Senate in Rom. Hierauf(8z) erschien in Asien ein Bevollmächtigterder römischen Republik, Nahmens Callidius,der dem Murena den Befehl überreichte,seine Feindseligkeiten einzustellen. Abc derAbgeordnete brachte keine schriftliche Verordnung;auch unterredetc er sich heimlich mit dem Murena.Da» Ganze war also weiter nichts als ei» po-litisches Gaukelspiel. Genug Murena wurdedurch den empfangenen Befehl so wenig zu fried-lichen Ge finnungcn umgestimmt, daß er viel-mehr im folgenden Jahr einen Versuch machte,sich der Stadt Sinope, der Residenz des Mi-lhridateö, durch Ucbcrraschung zu bemächtigen,um den königlichen Schach in seine Gewalt zubringen; er wurde jedoch zurückgeschlagen, vomMithridates in feinem Lager überfallen, undüber das Gebirge nach Phrygicn gejagt. DerMuth des Mithridates wuchs seit dein Todedes Sulla noch mehr. Er wünschte ftin Kriegstwesen auf römische Art einzurichten, und er be-diente sich zur Erreichung dieser Absicht römi-scher Visitiere, die ihm Scriorius geschickt hatte.Seine Macht war auch ivlcder sehr anschulich.Er halte ei>ie Flotte, die g»v 400Schiffen vonzo Rudern, und aus vielen kleinen Fahrzeugen

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