Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
75
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n.ich Afrika; allein Psmpejus trieb ihn, vonda erst nach Sikilie», nnd sodann nachCorcyra, wo er ihn den Kopf «thauenließ.

Sulla, .der nun fast alle Generale derGcgenparthey besiegt, und sein Heer bis auf?Z Legionen gebracht hatte, der lrat jetzt denMarsch nach Rom an, an dessen Thoren sichihm Pontius Telesinns mit einem Heere vonSamniten und Lucanern entgegenstellte. Syllagriff dieselben gleich an, ohne seine Soldatenerst ausruhen zu lassen, und cS erfolgte einemörderische Schlacht, in welcher Sylla aber-,mahls siegte. Mancher, der des SyilasCharakter nicht recht durchschaute, hatte sichin ihm einen mitleidsvollen Freund desVaterlandes gedacht. Wie schrecklich sah erseine Erwartung aber jetzt getauscht! Sylla,der fo viel Großes und Kleines, so vieleentgegengesetzte Tugenden und Laster in sichvereinigte, daß er, zu. verschiedenen Zeiten,von zwey verschiedenen Seelen beherrscht zuwerden schien; dessen Geistesgröße sich haupt-sächlich darin zeigte, daß er seine Rache dreyJahre hindurch aufschieben konnte, bis er dem

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