Marius und Sylts. Jener, dessen grausame,habsüchtige und ehrgeihige Denkart mit seinemzumhmendsn Alter sich immer nuhr zu cnt-twickeln sch-en, glaubte sich zu jener ganz be-sonders berechtigt, ob er gleich im Bundes-gerossenkrtege selbst gestehen mußte, daß seinsonst so feuriger Muth, und seine ausscrvc-dci rieche Thätigkeit, fast ganz erloschen wären»Die letztern Eigenschaften waren aber einemGenerale, der dem Monarchen von PontuSTrotz biethen wollte, ganz unentbehrlich.Das römijche Puvlicuni richtete daher seineAufmerksamkeit auf den L Corn. Sylla, der,bey den reifern Jahren eines Mannes, denMariuS an Feinheit und V-rst-Üungstnust,an Bercdrpmkeir, an Biegsamkeit übertraf;der sich durch Freygebigkeit und weniger stren-gc Kriegszucht d.e Liede der Soldaten zu er-werben gewugt hatte; der durch kiug ange-brachte Gelchcnke sehr bald biS zur höchstenWürde eines Consuls emporgestiegen war»Schon fühlie Manns die lebhafteste Eifer«sucht, als man ches Sylla Thaten den seinssgen vorzog. Wie er aber die Obcrse'dhercn«stelle im Kriege gegen den MithridateS deinSylta ertheilen sah, da regte sich sein gekcän»
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten