Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
55
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sich verlassen», gegen den MlthridatcsMeind'seligkeitcn auS. Der König von -PontuSbrauchte alle Mäßignng, um den Ausbruchdes Krieges zu vermeiden. Er beklagte sichüber die Feindseligkeiten, die sich Nicomcdesgegen ihn erlaubte, bey den römischen Ge'sandten, die sich in Kleinasien befanden, wurdeaber von derselben auf eine verächtliche Artabgewiesen. Nun <8y) konnte sich Mirhrtda»teS der Kriegsankünriguug nicht langer erweh-ren. Gleich die ersten Zurüstnngen zu dem-selben kündigten e.nen Krieg von großerWichtigkeit an. Milhridateü brachte, mitHülfe seiner Bundesgenossen, unter welchensich der mächtige König TigraneS von Arme-uisn befand, 250,000 zu Fuß, 50.000 zuPferde, izo Scnfenwagen, und 400 Schiffezusammen. Die Römer stellten, schon vonasiatischen Truppen, ein Heer von 120,000Mann auf, und N-cvmedrS vermehrte dieseMacht noch durch 56,000 Mann. Es stan?den also gleich bey dem Anfange dieses Krie-ges über 450,000 Streiter gegeneinander, undganz Kleinasien nahm an demselben Theil.Milhridates war jedoch den Römern undihrem Bundesgenossen, dem Nicomsdes, so

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