16
ihren kleinen Sohn in der Hand. Sie ergriffseine Toga; sie dach ihn in den zärtlichstenAusdrücken, sie nicht zu verlassen, Cajusfühlte sich innigst gerührt. Ader er mußtesich von den Umarmungen seiner Gattin loSüreissen. L>cima, die ihm vergebens folgte,sank in Ohnmacht. — Der Coiisul versprachfür den Kopf des GracchuS so viel Gold,als er wiegen würde. Es kam zu einemGefecht-, welches z;c>o von den Anhängerndes Cajus das Leben kostete. Nun eilteGracchus in einen heiligen Wald jenseits derTiber, wo er sich (lar) von einem seinerDiener umbringen ließ. Letzterer, der seinenHerrn nicht überleben wollte, stürzte todt aufihn nieder. Nun kehrte der vorige Zustandder Bürger bald wieder zurück. Bestechungendurch Geldgeschenke waren für solche Leuteäusserst willkommen. Ehrgcitzige Männer,die sich um Staatsämtcr bewarben, konntenauf diesem Wege sihr leicht zur Erreichungihrer Absicht gelangen. Doch nicht allein diegsmeinen, sondern auch die vornehmen BürgerRoms, waren für Geld zu allen bereitwillig.Die Richter aus dem Stande der Equilc?sahen bey ihren Urtheilssprüchen mehr aufdaS
Geld