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Freyheit, daß er selbst seinen Btuder, alser nach der Oberherrschaft von Korinth strebte,getödtet hatte. Von diesem hatte Dionyskein günstiges Schicksal zu erwarten. Timo?leon bedrängte ihn auch so sehr, daß er sich(Z4Z) bewogen fand, der Regierung überSyrakus zu entsagen. Man brachte ihn nachKorinth, wo er ein ausschweifendes Lebenführte, wo er zuletzt in so dürftige kimständegerieth, daß er sich vom Unterricht der Kindernähren mußte. Als König halte er wenigerglücklich gelebt, wie er als Schulmeisterlebte.
Indessen bcfreyte Timoleon nicht nurSyrakus, sondern auch die übrigen sicilischcnStädte, von ihren Tyrannen. Er wollteauch die Karthager zur Räumung der ganzenInsel Sicilien nöthigen; dieß gelang ihmjedoch aller seiner Tapferkeit ungeachtet nicht.Nachdem er aber den sicilischcn Staaten ihreFreyheit wieder verschasst hatte, legte er (zzg)seine Gencralsstelle nieder, und brachte dienoch übrigen zwey Jahre seines Lebens alsein Privatmann zu (st. zz/). In seinenletzten Tagen erlebte er noch das Unglück,blind zu werden.
Ehe