Eumenes befand sich auch noch nicht langewieder in Freyheit, als cr ein neues Heer zusammeln ansicng, um die gerechte Sache desköniglichen Hauses zu unterstützen. Hierzuerhielt cr nun eine besondere Aufforderung.Antipatcr, der, als Vormund der Könige inEuropa uneingeschränkt geherrscht hatte, war(Z2v) gestorben, und hatte seinen alten Freund,den Polyspcrchon, als seinen Nachfolger,hinterlassen. Dieser ernennte den Eumeneszum königlichen Obergcncral in Asien. Dereinsichtsvolle und entschlossene Feldherr hatteaber mit großen Hindernissen zu kämpfen.Die gemeinen Soldaten erinnerten sich, daßer schon einmahl zum Tode verurtheilt wordenwar, und die Officicrc fanden es unerträglich,sich von einem Ausländer befehlen zu lassen.Daher hatten seine Unternehmungen nicht im-mer den Erfolg, den sein Muth und seineKlugheit erwarten ließen; daher unterlag erendlich den Bemühungen des Antigonus, ihnunglücklich zu machen.
Eumenes, der wieder 15000 Mann zu-sammengebracht hatte, unterwarf zwar (zi8)einen Theil von der phömcischcn Seeküste
sei-