Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
151
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ließ ihn Antipatcr aussuchen. Demosthcnes,der nun die Gefahr, in Antipaters Gewaltzu gerathen, ganz unvermeidlich sah, bathsich nur noch die Erlaubniß aus, einen Briefnach Hause zu schreiben. Aber aus dem Rohre,mit welchem er gewöhnlich schrieb, sog erein feines Gift, welches ihn tödtete, nach?dem er kaum dem Tempel verlassen hatte.

Mit der Regentschaft des Antipaters, deran dem Tode des Demosthcnes Schuld war,fangt sich der zweyte Zeitabschnitt in der Ge?schichte der über Alexanders Monarchie ent-standenen Handel an. Antipatcr fieng, alsVormund der Könige, und als Regent, seineNegierung damit an, daß er alle Statthalterin ihren Aemtern bestätigte, aber den Eumenesvon dieser Bestätigung ausschloß. Den Krieggegen denselben übertrug er dem Antigonus,dem er seinen Sohn Cassander, als Oberbe-fehlshaber der Rciterey, zugesellte.

Eumenes, den Antigonus bekriegen sollte,erwarb sich, durch seine guten Eigenschaften,bey seinen Soldaten immer mehr Liebe undAnsehn. Hatten ihn die Anhänger des Per?

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