Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
139
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Sohn Äner Beyschläferin war, als daß crsich eben so schwach am Körper als am Geistbefand. Die persische Roxanc sah zwar einerbaldigen Niederkunft entgegen; aber noch wares ungewiß, ob sie einen Sohn zur Weltbringen würde, und anfalle Falle war dieserPrinz noch ein kleines Kind. Wie leichtkonnte bey diesen Umständen in den Generalenund Ministern Alexanders der Gedanke ent«stehen, die schönen Lander der maccdvnischenMonarchie unter sich zu theilen. Hatte dochAlexander, als ihn seine Minister und Feld,Herren deswegen fragten, die Nachfolge aufseinem Throne dem würdigsten bestimmt. Dasich aber Alexander über diesen Punkt nichtweiter herausgelassen hatte, so war dieß einoffenbarer Beweis, daß er eine genauereBestimmung für sehr schwer hielt, daß er dieTheilung seiner Monarchie voraussah. Dießbeweisen auch die letzten Worte, die cr sprach:die Großen unter meinen Staatsdienernwerden bey meiner Leiche einen großen Kampfanstellen!"

Unter den Ministern und Feldherren Alex«anders, die auf eine solche Theilung Anspruch

machen