Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
123
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,enseitigen Uftr standen Elephanten, die, vonden Indianern zum Zorn gereiht, durch ihrschreckliches Geschrey den Macedoniern Furchteinflößen sollten. Dennoch versuchte Alexanderden Uebcrgang, den ihm eine in der Mittedes Stromes liegende, unbewohnte, mitVßumcn bewachsene Insel, und eine stürmischeNacht, erleichterte. Von dieser Insel gicng ermir dem Anbruchc des folgenden Tages andas andere Ufer über, von welchem sich Porusmit seiner z 4,000 Mann starken Armee,seiner tapfern Gegenwehr ungeachtet, zurück-ziehen mußte. Porus vcrlohr 20,000 zu Fußund ZO00 zu Pferde. Seine beyden Söhnegericthcn in Alexanders Gefangenschaft. DerMuth und die Tapferkeit des Porus flößteaber dem makedonischen Sieger so viel Hoch-achtung ein, daß er ihm durch den Toxilaeinen vorthcilhaftcn Vergleich anbiethen ließ.Allein Porus wurde durch den Anblick seinesalten Gegners so in Hitze gesetzt, daß er seinenWurfspieß nach ihm schleuderte. Alexandertrug es hierauf einigen gefangenen Generalendes Porus, und vornehmlich dem Meroes,seinem vornehmsten Vertrauten, auf, denselbenzur Unterwerfung zu bereden. Dieser, müde

und