Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
43
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Monarchie weniger durch seine militärischenTalente, als durch sein kluges Betragen,erweitert. Verschwiegen, ohne zurückhaltendzu scheinen, bewies er im Umgange Leutselig-keit und Gefälligkeit, konnte er den Ausbruchseiner Hitze meistens sehr glücklich unterdrücken.Aber sein Ehrgcitz, seine Ruhmsucht war sounbändig, daß er der Befriedigung derselbenalles aufopferte, daß er seine Plane mit ersiau-ncnswürdiger List durchsetzte. Gegen das Endeseines Lebens bewies er für Tugend und Sitt-lichkeit wenig Achtung, fand er ein Vergnügenan Personen, die seine Ohren mit Schmeichc-lcyen kitzelten, überließ er sich nicht seltendem unmäßigen Genusse des Weines. Ganzso schlimm, als Dcmosthenes ihn schildert,mag er aber doch nicht gewesen seyn.

Zwey.