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Jetzt (z6o) waren seine beyden älternBrüder gestorben, und der jüngere, Perdickas,hatte einen kleinen Sohn, Nahmens Amyntas,hinterlassen. Auf die Nachricht von diesemEreignisse entfernte sich Philipp heimlich vonTheben, und eilte in sein Vaterland zurück.Er fand es von benachbarten Völkern verswüstet, oder wenigstens bedrohet; er fanddas Erbrecht des Neffen von verschiedenenPrinzen angefochten. Entschlossen übernahmer die vormundschaftliche Regierung, und erführte sie mit so vieler Klugheit, daß er sichdas Zutrauen der Vornehmsten der Nationerwarb. Doch Philipp besaß auch mancheEigenschaft des Geistes und Körpers, die ihmdie Gunst der Menschen versichern konnte.Man bewunderte seine schöne Bildung, seinentreffenden Witz, sein herrliches Gedächtniß,seinen hinrcisscnden und angenehmen Vortrag.Er war glücklich genug, den makedonischenThron gegen diejenigen, die sich hinaufschwimgen wollten, zu vertheidigen; er war aberauch glücklich genug, das Dankgefühl dermacedonischcn Großen so lebhaft rege znmachen, daß sie ihm selbst die Königswürde
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