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2 (1801)
Entstehung
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409
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vielen Städten und Inseln, den sich die Athenerauf eine schlaue Art zu verschaffen gewußt hatten.Anfangs forderten sie ihren Bundesgenossenfreywillige Beytrage zu einer gemeinschaftlichenKricgskasse ab. In der Folge wurde aus diesenBeyträgcn ein ordentlicher Tribut, dessen Ent-richtung man sich ungeahndet nicht entziehendurfte. Die Quellen der athenischen Staats-einkünfte flössen nicht immer gleich reichlich;die Summe derselben läßt sich also nicht mitGewißheit bestimmen; doch soll sie in manchemJahre auf 2000 Talente sich belaufen haben.Der Aufwand, den die Seemacht verursachte,wurde auf besondere Art bestritten. Alle einGewerbe ober Vermögen besitzende Bürger muß-ten , nach dem Verhaltnisse ihres Einkommens,dazu beyträgcn. Die Verwaltung und Berech-nung der Staatseinkünfte besorgten mehrereCollegien von Beamten, welche die Bürgcrvcrzsannnlung wählte. Icdc Casse wurde von zehnEinnehmern verwaltet. Mit deren Zuziehungbestimmte der Senat die Verwendung derSraatsgelder, indem er dabcy auf die Beschlüsseder Vürgcrversammlung Rücksicht nahm.

Auch zu Lacedämon war die Staatsgewaltvertheilt. Die Könige, die an der Spitze standen,

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