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Hierzu wurde eine große Anzahl vonHofbedien-tcn, Trabanten und Ccrcmonienmeistcrn erfor-dert. Nur durch sie gelangte alles vor denMonarchen, und niemand durfte sich unterste-hen, unmittelbar vor demselben zu erscheinen.Alle diese Leute hielten sich in den Vorhöfen undVorsälen des Pallastes auf. Diesi hieß, nacheinem orientalischen Ausdrucke, bey dem Thore,weil das Thor der Versammlungsplatz der mor«gcnlandifehen Völker war, und noch jetzt wirdder Pallast des Großsultans zu Constantinopeldie Pforte gcnennt. Bey dem Pallaste derpersischen Könige befanden sich große Parks,oder sogenannte Paradiese, die einen so weit-laufrigen Umfang hatten, daß man in ihnenganze Heere mustern, und Jagden anstellenkonnte. Der letztern Absicht wegen befand sichin denselben ein Thiergarten, in welchem manallerlei) wilde Thiers hegte. DieZagd machteüberhaupt eine der vorzüglichsten Vergnügungender persischen Monarchen aus. Sie liebtengroße Jagden, die sie, alseine Vorübung zumKriege, für einen sehr angemessenen Zeitvertreibhielten. Auch bey diesen Jagden war das Ge-folge gewöhnlich so groß, daß es einer Armeeglich, und es stellte ungefähr eben das vor,
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