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die Mcnschenseele für einen Ausfluß des Aethers,dem sie das Gehirn und das Herz zum Sitzeanwiesen. Eben diese Pythagoräer glaubten,so wie die ägyptischen Weisen, daß die abge-schiedenen Seelen entweder in den Acthcr,oder in den Ort der Qual, versetzt würden.Andre Philosophen stimmten mit dieser Mei-nung mehr oder weniger übcrein; mancheglaubten an die ägyptische Seclenwanderung,und manche hielten die Seele für weiternichts, als für eine Eigenschaft des Körpers,die zugleich mit dem Körper aufhöre. SokrateSdachte sich das Wesen des menschlichen Geistesungleich erhabner; er behauptete, die Seelenwären göttlichen Ursprunges, und sie lebten,auch nach der Auflösung des irrdischen Körpers,noch fort. Aber das Schicksal derselben dachteer sich verschieden. Für die tugendhaften undreinen nahm er den Umgang mit höhern undvollkommncrn Wesen, und den fortgehendenWachsthum an Weisheit und Tugend, an;den unreinen Seelen drohete er mit denWohnungen der Qual, wo sie durch Strafengeläutert und gebessert, wo sie aber auch solange gequält werden würden, bis Besserungerfolge. (Also eine Art von Fegfe»er!). Plato,
der