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Wunsches leitete ihn auf Nachforschungen überdie Entstehung des Nebels in der Welt, undauf diesem Wege gcrieth er auf die Lehre voneinem guten und einem bösen Urheber derDinge und der menschlichen Schicksale. Jenennennte er Ormuzd und diesen Ahriman. Or-muzd herrscht im Reiche des Lichtes, undAhriman im Reiche der Finstcrniß. DenHofstaat derselben dachte mau sich nach orien-talischer Sitte eingerichtet. Die bcydcn Reichesind in unaufhörlichem Streite begriffen, bisAhriman besiegt wird, und das Reich derFinstcrniß völlig aufhört. Seit der Zeit breitetsich das Reich des Lichtes, über welches Ormuzdherrscht, überall aus. Dicß sind die Haupt-begriffe, auf welche Zoroasters Lehrgebäudesich stützt. Zoroastcr wendete diese allgemeinenBegriffe aber auch auf einzelne Gattungenvon Wesen an. Alle vernünftige und unver-nünftige, lebendige und leblose Wesen warenunter die beyden Reiche des Ormuzd undAhrimans vcrtheilt. Menschen, Thiers undGewächse waren, in Hinsicht auf diese Eiu-tyeilung, entweder rein oder unrein. Zu denunreinen Menschen gehörten alle diejenigen,welche Zoroasters Gesetze durch Gedanken,
Worte