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und führten die Weiber als Gefangne hinweg.Diese waren als persische Sklavinnen gekleidet,und trugen auf ihrem Kopfe manche Last , dieihnen ihr Bedürfnis;, oder die Sieger, auf-gelegt hatten. Nun bildete man, zum An-denken dieser Begebenheit, eine neue Säulen-ordnung, die mit der Figur der gefangenenFrauenzimmer von Karyä Achnlichkeit hatte.Die Athener hatten noch ihre besondere Sau-lenordmmg, die dadurch entstand, daß sie derdorischen ein besseres Verhältnis; gaben. Dieitalienischen .Helrurier bedienten sich derdorischen Säulenordnung, die sie wenigerzierlich, aber desto dauerhafter einrichteten.Diese hctrurische Säulcnordnung brauchtenauch die Römer bey ihren ältesten Gebäuden.
Die Griechen schmückten aber sowohl dasInnere, als das Aeussere ihrer Prachlgebäude,auf mancherley Art aus. Auf den Giebelnstanden Bildsäulen; die Vorderseite des Gie-bels selbst war mit erhabener Bildhauerarbeitgeziert. Das Säulcngcbälke, die Thüren^die Bogen und andere Ocffnungen wurdensehr mannigfaltig verziert. An den Deckenund Wanden bewundert man die Kunst des
Stuk-