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stolz der Griechen, prächtige und zierlicheStaatsgebäude aufzuführen. Ihre vielenGötter gaben ihnen Gelegenheit, manchenschönen Tempel zu bauen. Der Tempel standgewöhnlich so erhaben, daß man sich dem-selben durch Stufen nähern mußte. Umdenselben lief ein Säulengang herum; wenig-stens war die Vorderseite mit Säulen geziert.Das Tageslicht erhielten die griechischenTempel durch die Thurm. Ihr Inneres wargeschmackvoll verziert. Auf den, freyen Platze,der sie umgab, standen Bildsäulen. Dieberühmtesten griechischen Tempel waren derDianentempel zu Ephesus, der Apollotempclzu Milct, und der Tempel des olympischenInpitcrs zu Athen. Der ephcsische Diancn-tempel brannte (z;6) in eben der Nacht ab,in welcher Alexander der Große gebohrcnwurde. Herosiratus suchte sich durch dieVernichtung desselben einen unvergeßlichenNahmen zu erwerben, und alle obrigkeitlichenBefehle, die ihm diese schändliche Unsterb-lichkeit zu entziehen suchten, waren natürlichsrnchtlos. Die kleinasiatischen Griechen faßtenden Vorsatz, den neuen Tempel, den sieaufführten, zum Wunder der Baukunst zn
erheben.