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2 (1801)
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Persepolis war die Hauptstadt des persischenVolkes, war der Ort, wo die Leichen derpersischen Monarchen beygesetzt wurden. AusNcligionsgrundsätzcn wurden diese mit dergrößten Sorgfalt aufbewahrt. Daher entstan-den die ausserordentlich fest und prächtig ge-bauten Vegräbnißgewölbe der persischen Königezu Persepolis, deren Trümmern die Nachweltnoch nach zwcy tausend Iahren bewundert.

Zu denselben gehören auch die Ucbcrblcibscldes eigentlichen Pallastes von Persepolis, dergegenwärtig von den Arabern Tschil - Minar(die 40 Säulen) genannt wird. DiesesDenkmahl der persischen Baukunst liegt geradeda, wo das persische Gebirgland in die Ebeneübergeht. Die hohe felsige Bergrette, dieaus dem schönsten Marmor besteht, zieht sich,in der Gestalt eines halben Mondes, umden hintern Theil des Gebäudes herum.Dieses hat eine amphitheatralischc Gestalt,indem es aus drcy Terassen besteht, vonwelchen sich eine über die andre erhebt. DasGanze ist aus dem Marmor des nahen Ge-birges gebaut, und die Ungeheuern Blöckesind, ohne Kalk und Mörtel, mit einer so

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