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In Ansehung der Wohnung herrschte Keyden Griechen noch wenig Luxus. Die Prie-vathäuser waren größtentheils mittelmäßigund zum Thcil schlecht gebaut. Sic bestandenmeistens aus zwei) Stockwerken, deren oberesfür das Frauenzimmer bestimmt war. Dieplatten Dächer hatten an den Enden großeVorsprünge. Die Pracht und Schönheit derPrivatgebäudc war meistens sehr überflüssig,da die Säulengange, mit welchen die meistenöffentlichen Plätze eingefaßt waren, die freyeAnsicht verhinderten. Eben diese Säulengängeober waren es, die, in Verbindung mit denherrlichen öffentlichen Gebäuden, den griechi-schen Städten unter welchen sie vornehmlichAthen und Korinth auszeichneten, ein präch^,tiges Ansehn gaben. Ze weniger aber dieGriechen das Acussere ihrer Privathäuscrschmückten, um so sorgfältiger ließen sie sichdie innere Verschönerung derselben angelegenseyn. Sie putzten ihre Zimmer, vornehmlichdie Speisesäle, mir Statuen Büsten undschönem Geräthe auf. Die Wände warengewöhnlich durch Gemählde ans nassem Kalkgeziert, oder mitStuckaturarbeit, Vergoldung,und masivischer Arbeit, ausgeschmückt. Die
Möbeln