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2 (1801)
Entstehung
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Auf die Reinlichkeit des Körpers wendetendie Griechen ausserordentliche Sorgfalt. Zndieser Absicht bedienten sie sich des Badensund Salbeus. Sie ließen, wenn sie ausdem Bade kamen, ihren Körper von Leib-eigenen mit Oehl recht tüchtig einreiben, undihn hernach mit kostbaren Salben einschmieren.Hierdurch wurde eben sowohl für die Gesund-heit als Schönheit des Körpers gesorgt«Langes Haupthaar sah man ass ein Zeichender Schönheit und Würde an; daher suchteman den Haarwuchs durch allerlei) Mittel znbefördern. Gelblichblondcs Haar liebten diegriechischen Mädchen am meisten; doch fandensie auch krauses, lockiges Haar gar nichthäßlich, und manchmahl bewirkte die Kunst,was die Natur vernachlässigt hatte. Denverwelkenden Reihen ihres Gesichtes wußtensie durch schwarzgefärbte Augonbrauncn undSchminke aufzuhelfen.

Die Römer trugen, dicht auf ihrem Leibe,ein wollnes, gewöhnlich weißes Kleid ohneErmcl, welches nur etwas über die Kniereichte, vorn ganz offen war, und über dieHüften mit einem Gürtel befestigt wurde.

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