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gar nicht die Absicht, sich höher zu schwingen.Er mußte vielmehr die hierzu günstige Zeitabzuwarten, und diese blieb nicht lange aus.Die wichtigsten Männer waren entfernt, odergar nicht mehr vorhanden. Thcmistokles lebte,aus seinem Vaterlande verbannt, in Persien;Cimon wurde im auswärtigen Kriege gebraucht,und Aristidcs war gestorben. Der rechtschaffneAristidcs war bei) seinem Tode (461) so arm,daß ihn der Staat auf seine Kosten mußtebegraben lassen.
Da Cimon an der Spitze der Parthcy derAristokraten stand, so blieb dem Pcriklcs weiternichts übrig, als sich, wider seine Neigung,zum Oberhaupts der gemeinen Bürgerschaftaufzuwerfen. Aber auch hier stand ihmCimons äusserst bescheidenes, leutseliges undgroßmüthiges Benehmen gar sehr im Wege.Cimon ließ die Zäune seiner Gärten nieder-reißen , damit der Genuß derselben für jedenganz ungehindert seyn möchte, und seine Tafelwar eben sowohl für den Armen, als für denNeichen, gedeckt. Auf der Straße begleiteteihn jedesmahl eine Schaar wohlgekleidctcr,junger Leute, welche unter die Armen und
Dürft