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entschließen, ein neues Oberhaupt zu wählen.Jeder Senator regierte daher fünf Tage hintereinander, und diese Regicrungsart gefiel denSenatoren so wohl, daß sie sie gern nochlanger fortgesetzt hätten. Die Bürgerver-sammlung erklärte sich aber standhaft für dieWahl eines neuen Königes, und diese fielauf den Sabiner Numa Pompilius, der sichdurch die guten Eigenschaften seines Geistesund Herzens ein großes Zutrauen erworbenhatte. Auch war er ein König, wie ihn dieRömer damahls gerade nothig hatten; einKönig, der nicht auf die Vergrößerung desStaates, sondern auf die zweckmäßige Ein-richtung seiner Verfassung, bedacht war. Erwidmete besonders dem Gottesdienste, unddem Neligionswcsen, seine Aufmerksamkeit.Zwar gab es zur Zeit des Nomulus schoneinige Priester, und vornehmlich Slaats-wahrsager. Allein Numa bildete die gottes-dienstliche Verfassung besser aus; er bauteTempel, stiftete Priestercollegicn, und ordnetegottcsdienstliche Feycrlichkeiten an, welchemeistens von den Etruskern entlehnt wurden.Mit diesen Anordnungen standen auch seineVerbesserungen des Kalenders in Verbindung.
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