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Beobachter der solonischen Gesetze. Seineganze Negierung über Athen dauerte überhauptZZ Zahre.
Pisistratus hatte zwey Söhne, die Hip-parck und Hippias hießen. Jener war eingutdenkendcr Mann, voll Kenntnisse und Lie-be für die Wissenschaften. Einer seiner liebstenGesellschafter war der Dichter Simonidcs.Den berühmten Auakreon ließ er auf einerGaleere von 50 Rudern nach Athen holen.Um die Athener auf die Vorschriften der Weis-heit recht aufmerksam zu erhalten, ließ er so-wohl in der Stadt, als auf dem Lande,Hcrmessäulcn aufrichten, auf welchen jeneVorschriften in Verse eingekleidet cingehauenXzvaren. Seine Negierung war überhaupt fürdie Athener so wohlthätig, daß er sie vieleJahre in Ruhe verwaltete. Dennoch brachzuletzt (514) eine Verschwörung gegen seinLeben aus. Ein gewisser Athener, NahmensAristogiton, liebte einen überaus schönenJüngling, der Harmodius hieß. Dieser gefielnun auch dem Hipparch, und der Regent sollihn zur Erfüllung seiner Wünsche gezwungenhaben. Der hierdurch schon äußerst gekränkteHarmodius erfuhr aber von Seiten des Hip-parch s