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Patizeithes, der dem Hingerichteten SmcrdiSsehr ahnlich sah. Da nun dessen Hinrichtung,ein im Orient gewöhnlicher Fall, nicht öffent-lich geschehen war, so glaubte man leicht dasGerücht, daß Smerdis noch am Leben sey.Der vermcynte Smerdis wurde also zumKönige ausgerufen, und man schickte einenHerold an die Armee, die sich mit demKambyses auf dem Marsche befand, um siezum Gehorsame gegen den Smerdis aufzu-fordern. Diese war mit dem Kambysesindessen bis nach Synen gekommen. Kam-byses hatte es dem PrexaspcS aufgetragen,seinem Bruder Smerdis das Leben zu nehmen.Kambyses fragte daher den Herold in seinerGegenwart sorgfältig aus, und da zeigte sichs,daß der Bruder wirklich getödtct, und dervermeynte Smerdis ein Magier wäre, Kam-byses fühlte es jetzt auf einmal, wie unrechter an seinem Bruder gehandelt hatte. EinStrom von Thränen bezeugte seine Reue,Er brach nun auf, um die Empörung zuunterdrücken. Als er zu Pferde steigen wollte,schoß sein Schwerdt aus der Scheide, undverwundete ih)t so gefährlich am Schenkel,hgß die Bunde tödtlich wurde.
Der