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schenken Feste ausruheten, und man arbeitetemit solchem Eifer, daß am andern Morgendie Perser durch die Oeffnung eindringenkonnten, durch welche der Euphrat sonst eiirund ausfloß. Cprus überließ die Stadt sei-nem Oheime Cyaxarcs zur Residenz, der aberschon nach zwey Zahrcn starb.
Die phonicischen Städte unterwarfen sichdem Cyrus freiwillig. Dieser ließ ihre Ver-fassung, und ihren Handel ungestört, und be-gnügte sich blos mit einem Tribute.
Cyrus hatte nunmehr alle Länder in Ober-und Vorderasien seiner Herrschaft unterworfen.Die bezwungenen Völker halfen seine Kriegs-macht ausserordentlich verstärken, und diesebestand nunmehr aus 120000 Reitern, 2000Kriegswagcn und 600000 Mann Fußvolk.Bcy einem so ungeheuer» Heere fiel es dembisher immer siegreichen Cyrus zu schwer, vonseinen Unternehmungen völlig auszuruhen. Dienordöstlichen Provinzen seines Reiches grunz-ten an das Land, wo dir Massageten, diezu den Stammvätern der Turkmannen undandrer tatarischen Völker auf der Ostseite
des