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2 (1801)
Entstehung
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die Provinz Karmanien, das jetzige Kerman;eine an den Ufern sandige, tiefer ins Landhinein aber gut angebaute und ergiebige Land-schaft, die besonders schöne Ochlbäume hatte.Von Kerman bis nach Indien breiteten sichnoch die beyden Provinzen Gedrosicn undAra-chosien aus. Jene, das jetzige Mckraw, dasödeste und unfruchtbarste unter allen persischenLändern, größtcmheils eine völlige Sandwü-ste, war nur gegen Indien zu mit Bäumenund wohlriechenden Stauden, als Myrrhenund Narben, besetzt. An der Küste wohntenWüdc, die sich von Fischen nährten. Aracho-stcn, nordwärts von Gcdrosien, jetzt Kanda-har, war ein so unfruchtbares Küstenland, daßsich die Perser lange Zeit um dasselbe wenigbekümmerten. Neben Gcdrosien, nach Norden,breitete sich auch das Land der Zarangäer(Scihistan) aus, ein großes und ebenes Land,dessen Bewohner nicht nur Ackerbau trieben,sondern auch in schön gefärbte Gewänder sicheinhüllten, die sie entweder selbst verfertigten,oder durch Handel bekamen.

Von Indien, in dessen Nachbarschaft sichBactrien befand, kannten die Perser, und die

Grie-