Druckschrift 
1 (1801)
Entstehung
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427
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Phönicier. Jene, die mit den alten Scbrift-zcichen der Chineser Achnlichkeit hatte, findetman noch auf den ägyptischen Obelisken, wosie aber niemand zu lesen versteht. Nach Eu-ropa, und vornehmlich zu den Griechen, brachteKadmus die Buchstabenschrift. Man schriebjetzt nicht mehr blos auf Steine und Ziegeln,sondern auch aufhölzerue und metallene Tafeln,Moses schrieb seine Gesetze nicht nur auf stei-nerne Tafel», sondern auch in ein Buch. So-lans Verordnungen wurden hölzernen Tafelnanvertraut. Zu Moses Zeilen schrieb man auchschon mit einer Art vonDinte, und aufägypti-sches Papier.' Im Zeitalter des ProphetenJeremias brauchte man schon schwarze Dintc,schrieb manschen aufTafeln oder Blätter einesBüches, das man mit dem Federmesser zcr^schneiden konnte. Die Schreiber hatten ihrSchreibzeug an der Seite hängen. Zu dem-selben gehörte Dintcnfaß, Federmesser undSchrcibrohr. Bey harten Schreibmaterialienbrauchte man den Schreibgriffel. Wer solltees aber glauben, daß man schon zu Saloino'sZeiten über das viele Bücherschrciben klagte,und daß es schon so viele Bücher gab, daß mansich durch Lesen krank machen konnte? In Ae-

gyp-