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leinene Weste, unten mit Franzen beseht/undüber derselben einen Manrcl von weissemwollnen Zeuge; die Weibspersonen verhülltensich nur in Ein Gewand. So wenig dieAegpptcr Arbeit und Aufwand sparten, umihre Graber, die sie ewige Wohnungen nann-rcn, recht dauerhaft zu bauen, so wenig rich-teten sie die Hauser, die ihnen wahrend ihresLebens zum Aufenthalte dienten, mit Kunstund Sorgfalt ein. Menschen und Vieh wa-ren auch gewöhnlich nicht von einander abge-sondert. Ihre Reinlichkeit war zum Theiiübertrieben. Sie hatten ihr zu Gefallen dieBeschneidung eingeführt, sie wuschen und ba-deten sich sehr fleißig; ja ihr Zartgefühl giengin diesem Punkte so weit, daß sie mit Frem-den nicht an Einem Tische speisetcn, daß sievon dein, was ein Grieche gekocht oder vor-gelegt hatte, nicht einmahl aßen, daß siedurch den Kuß derselbe» sich verunreinigtglaubten.
So mäßig die Aegypter waren, so erlaub-ten sie sich doch mehrere Weiber, und nurdie Priester mußten sich mit einer Gattin be-gnügen. Die Ehe zwischen Brüdern und
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