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mehr als Werkzeuge seines Despotismus brau-chen konnte. Kurz, die Empörung wurdefast allgemein, und selbst der Licblingsmi-nistcr des Hophra, der Amasts hieß, stelltesich an die Spitze der Verrathcr. Hophraschickte hierauf einen seiner vornehmsten An-Hanger ab, um den Amasts in Verlast zunehmen. Patarbcmis, so hieß der Bevoll-mächtigte, war nicht im Stande, seinen Auf-trag in Erfüllung zu bringen, und nun ließder tyrannische Hophra dem armen ManneNasen und Ohren abschneiden. Jetzt kündig-ten alle Aegypter dem Hophra den Gehor-sam auf, und dieser mußte nach Oberagyp,ten flüchten.
Zur Zeit dieser Verwirrung fiel Nebukad-nezar (571) in Untcrägyptcn ein. Da manihm geringen oder gar keinen Widerstandthat, so wurde es ihm leicht, die volkreich-sten Städte Aegyptens zu zerstören, vieleEinwohner zu rödten, und noch mehrere mitfortzuschleppen. Untcrägypten glich nun, wieuns der Prophet Hesekicl versichert, einerWüste. Hophra wollte zwar, nach Ncbukad-nezars Abzüge, mit seinem zoooo Kariern
und