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1 (1801)
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sehr selten. Den Mangel des NcgenS ersetztaber der jährlich überströmende Nil. Dieserhat seine Quellen in Habesch, die zur Zeitdes Rcgensommcrs gewaltig anschwellen, unddem Nil ciue solche Wassermeuge zuführen,daß sie sein Bett nicht fassen kann. Dasganze umherliegende Land wird alsdann unterWalser gesetzt, und die steißigen Aegyptcr gru-ben, um diese Ucberschwcmmuugen recht zubenutzen, Kanäle und führten Dämme auf.Diese herrliche Bewässerung, verbunden mitdem warmen Himmelsstriche, verlieh dem ägyp-tischen Podcn eine ganz ausserordentlich großeFruchtbarkeit, und das Land hatte daher anVieh, an Getreide, an Flachs und an Ge-mäßen einen erstaunlichen Nebenfluß. Schonzu Moses Zeiten unterhielten die Aegyptcrgroße Heerde» von Pferden, Schaaken, Rin-dern, Eseln und Kameclen, und Aegyptenwar wegen seiner vorzüglichen Pferdezuchtfrühzeitig berühmt. Mit Fischen und Vögelnwar es gleichfalls sehr gesegnet.

Aber freylich hatten die Aegypter auchThiers, vor denen sie sich gewaltig fürchteten.Im Nil lebt der Lrocvdil, das größte Thier

der