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lonicn hatten seit sechzig Jahren, sowohl anUmfang, als an Wichtigkeit, ausserordenttichgewonnen. Penns Colonie diente zu einemvortrefflichen Muster, das die übrigen mehroder weniger nachahmten. Zur schnellernVermehrung der Einwohner trugen nochimmer die Religionsbcdrückungen bey, welchemanche schlecht berathene Regenten in Euro-pa ihren Unterthanen empfinden ließen.Von den Franzosen, welche der Widerrufdes Edicts von Nantes aus ihrem 'Vater-lande vertrieb, wanderten viele nach Virgi-nien, wo sie sich am Jamcsfluß niederließen.Andre giengen nach Carolina, und legtendaselbst Charlestown (Karlstadt) an. Deut-sche gesellten sich schon seit Karls II undJacobs II Zeiten zu den Bewohnern derenglischen Colouien. Aus der Schweitz,dem südlichen Deutschland, meistens aus derPfalz, Wirtemberg und Badciß, zogen(seil 1709) ganze Gemeinden, mit ihrenPfarrern, nach Amerika. Man rechneteeinige Zeit lang jahrlich 2s bis 24 Schisse,die Deutsche an die nordamerikanische Küsteversetzten. Menschenwerber, Neuländer ge-nannt, lockten, von englischen und holländi-schen