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hauptcte ihre Herrschaft über Ludwigs Herzund über Frankreichs Schicksal unausgesetzt.Sie war es, die Minister, Generale, Ge«sandte ernennte; sie gab fremden GesandtenAudienz, unterhielt mit fremden Höfen Brief-wechsel, und leitete eben sowohl die Staats-als Kriegsangelegenheicen. Aber sie leitetesie so eigennützig, dem Vortheile Frankreichsso wenig angemessen, dasi die Zeit von zwan-zig Jahren, wo ihr Einfluß so machtig war,zu den unglücklichsten Perioden des schönenReiches gehört.
Während daß der Eigennutz der Pompa-donr die Finanzen, die der Krieg schon er-schöpft hatte, ganz zerrüttete, waren dieProvinzen so verarmt, daß selbst die reich-sten, im Falle der Noth, kaum 100,000Livres aufzubringen vermochten. Als daherder Finanzminister Machanlt, Orrn's Nach-folger, als Generalcontroleur, es (1745) füreine dringende Nothwendigkeit erklärte, aufdie Ergänzung der Staatseinkünfte eine ernst-liche Rücksicht zu nehmen, durfte man esnicht wagen, dem schon äusserst belastetenVolke noch neue Abgaben zuzumuthcn. Man
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