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bey der Belagerung von Stralsund, und inder Schlacht bey Gadebusch, hervor. So-bald er aber seinen raschen Geist durch krie-gerische Auftritte nicht bcschaffcigt fühlte,überließ er sich allen Ausschweifungen dessinnlichen Genusses, und da konnte die Ver-bindung mit der Grasin von Löben, so schönund so reich sie auch war, für ihn keinenfortdauernden Neitz haben. Kurz er warder echte Sohn seines Vaters! Der hierauffolgende Türkenkrieg gab ihm wieder Gele-genheit, seinen Muth und seine Tapferkeitzu zeigen. Als es aber in Deutschland nichtsmehr für ihn zu thun gab, gicng er (1720)nach Frankreich, für welches er von jehereine große Vorliebe gehabt hatte. Der Her-zog von Orleans gab ihm die Stelle eine«Marschalls de Camp (Generalmajor). Moritzfühlte jetzt, daß er, um ein geschickter Feld-herr zu werden, die mathematischen Wissen-schaften , und vornehmlich die Kriegsbaukunst,mit angestrengtem Eifer erlernen müsse. Umvon diesem ernsthaften Studium auszuruhen,exercierte er seine Soldaten, und er exer-eierte sie nach einer neuen, von ihm selbsterfundenen Art. Er wurde hierauf (1726)
zum