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16 (1806)
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zulegen. Das Beyspiel des üppigen Hofesmachte das Sittcnverderbniß ansteckend. Dievornehmsten Damen, die Prinzessinnen desköniglichen Hauses nicht ausgenommen, kamenso sehr in den Ruf der verliebten Ausschwci-fungen, daß sich das große Publicum derHauptstadt nicht scheute, sie las coureuloszu nennen.

Wie sehr stach nun dieser Ton gegen dieDenkart des alten Oberministcrs ab. DochFleury tröstete sich, bey der Leichtfertigkeitdes Hoflcbcns, mit dem Gedanken, daß erderjenige war, der das französische Staats-rüder lenkte. Sei» ganzes Bestreben wardarauf gerichtet, den Einwohnern FrankreichsNuhe und Wohlstand zu erhalten. Er mußtedaher allein herrschen; er mußte alle diejeni-gen entfernen, die er als Freunde von Ver-änderungen kennte. Unter diese gehörtendie vorzüglichsten Männer, als Noailles,St. Simon, der Cardinal Polingnac, derMarquis von Torcy. Die Staatssekretärestellten im Grunde weiter nichts, als seineSchreiber, vor. Ein sehr wichtiger Mannwar sein Kammerdiener, ein stolzer Mensch,tind sein Beichtvater, der in dem Rufe nie,

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