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so lange drangen, bis er (1112 März), in ei-ner im Lateran gehaltenen Prälatenvecsamm-lung, die Abtretung der Investitur feyerlichwiderrufen ließ, und den Kaiser für einenFeind Gottes und der Kirche erklärte. Ertrieb die Sache aber noch weiter, und auf ei-ner andern Versammlung, die er nach Viennein Frankreich verlegte, sprach er über den Kai-ser sogar den Bann aus.
Heinrich V hatte mit seinem Vater fasteinerley Schicksal. Der päbstliche Bannstrahlwürde ihn schwerlich erreicht haben, wenn ermilden Fürsten Deutschlands im freundschaft-lichen Verhältnisse gestanden hätte; aber seinestrenge und eigennützige Regierung machte ihnbey vielen verhaßt, und sein ehemaliger Kanz-ler, der, als jetziger Erzbischof von Maynz,die Sache des Pabstes vertheidigte, wurde vonihm so empfindlich gebrückt, daß er, um sichzu rächen, den über den Kaiser ausgesproche-nen Bann in Deutschland bekannt machte.Die sächsischen Fürsten, die er durch die unge-rechte Anmaßung einer erledigten Grafschaftbeleidigt hatte, griffen zu den Waffen, und
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