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so standhaft als glücklich fort. Mit männ-licher Entschlossenheit, doch zuweilen auch mitallzugroßer Willkührlichkcit, behauptete er seineObcrhcrrn - Rechte sowohl in Deutschland, alsin Italien, mit dem günstigsten Erfolge.Mit den Herzogthümern verfuhr er eigenmäch-tiger, als es bisher gewöhnlich gewesen war,und er behandelte sie fast ganz wie Statthal-terschaften. In Franken, wo bis auf seinenVater, seine Familie die herzogliche Würdebekleidet hatte, stellte er keinen andern Herzogan, und er behandelte sie also gleichsam alsein Eigenthum seines Hauses. Auch Karn-theu ließ er acht Jahre ohne einen Herzog.Den Herzog Konrad von Bayern entsetzte erseiner Würde, weil der Bischof von Negens-burg sich über ihn beklagte. Nun bestimmteer das Herzogthum Bayern erst für seinenSohn, der kaum ein Jahr alt war, und alsdieser schon nach einigen Jahren starb, somachte er seine Gemahlin zur Besitzerin vonBayern. Die Herzogthümer Ober - und Nie-derlothringeu nahm er den Söhnen des vorige»Herzogs, und vergab sie an ganz andre Herren.
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