Druckschrift 
8 (1803)
Entstehung
Seite
423
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Deutschen, der sich von der Gewalt desSchicßpulvcrs durch einen Versuch überzeugte.Seine Kunst kam, wie man erzählt, derStadtrcgicrung in Freyburg so bedenklich vor,daß sie ihn, als einen „böser Dinge wegenverdächtigen" Menschen, des Landes verwies.Sehr bald wurden auch zu Nürnberg (1Z56)und zu Lübeck (iz6o) Feucrbüchscn verfertigt.Von Deutschland aus wanderte die Kunst,das Schicßpulvcr zum Fortschleudern von Ku-geln zu brauchen, nach den nördlichen Län-dern. Auf Schissen wurde sie in einer See-schlacht zwischen den Hansestädten und denDänen (iz6i) gebraucht. Auch die Englän-der bedienten sich der Kanonen anfangs nurauf den Schiffen. Zn Italien waren sie zuPctrarchs Zeiten (um iz66) schon eben sosehr, wie jede andre Art von Waffen, be-kannt, und in dem venezianisch - genuesischenKrieg wegen der Insel Chiozza kamen sieschon sehr häufig vor. Die Venezianer hat-ten (1376) auf dem Vordcrthcile jeder Barkeeine Vombardc, durch die sie die Scitcnwän-de der genuesischen Galeeren cinschosscn, InFrankreich lernte man die Kanonen später,als in Deutschland und Italien (erst um iz/o)

kennen.