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8 (1803)
Entstehung
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eisten befanden sich die vornehmsten geist-lichen und welliichcn Herren, welche dieBestimmung der Thronfolge meistens vonihrer Wahl abhängen ließen, die die ganzeLast der Steuern auf ihre Mitbürger wälz-ten. Eine ganz vorzügliche Macht eignetensich die Bischöfe zu, vor welchen mehr alsEin König zitterte. Indessen hatten dieGeistlichen auch das Verdienst um Schweden,daß ttpland frühzeitig (schon vor izoo) eineeigne Gesetzsammlung erhielt, daß die ge-richtlichen Zweikampfe aufhörten, und daßder Landfriedc, hundert Jahre früher als inDeutschland, befestigt wurde.

Auch in Dänemark übten die Prälatenmehrere Jahrhunderte hindurch die höchsteGewalt aus. Der Staat war ein unseligesMittelding zwischen Wahl- und Erdreich, vonder Willkühr der Großen, und vornehmlichvon den Geistlichen, abhangig. Derjenige,der eigentlich den König machte, war derErzbischof von Lund. Die vornehmstenStaatsbürger stellten diejenigen vor, welchedie Ncitcrc» des Staates bildeten. Siemachten mit ihren übrigen Standcsgenosscn

ein