Adel Gelegenheit, aus seiner drückende» Lagesich etwas herauszuwinken. Schon Heinrich Isicherte ihm durch einen neuen Freyhcicsbrief,den Stephan in der Folge bestätigte, leidli-chere Lchnsverhaltnisse zu. Man versprachdie Lehngclder genauer zu bestimmen, unddie Witwen und Töchter der Adlichcn vondem Hcyrathszwangc, dem sie bisher unter-worfen gewesen waren, zu befrcyen. DieBürger Londcns erhielten damahls schon dasVorrecht, eben so wenig als die Ritter, Ab-gaben zu bezahlen, und ihren Nichter sichselbst zu wählen. So bahnte das Bcyspielvon London dem Vürgcrstande den Weg zurErlangung einer größern Freyheit. DasBestreben der Bewohner Englands, in einenweniger eingeschränkten Wirkungskreis sichzu schwingen, begünstigten die Revolutionen,durch welche 100 Jahre hindurch, jedesmalder Thron besetzt wurde ^). Der dem Kö-nige Johann abgezwungene große Freyheits-bricf half den weltlichen Herren ungleichweniger, als d'en geistlichen; den Bürgernund Bauern noch weniger. Für jene wurdeneinige drückende Herkommen der Lehnsvcrfas-
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