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»er Einkünfte. Philipp IV erpreßte eineharte Abgabe nach der andern. Bald wares der hundertste, bald der fünfzigste Thcilvon dem Preise aller Dinge, die verkauftwurden; bald mußte von dem Einkommenvon allen beweglichen und unbeweglichenGütern der fünfte Thcil entrichtet werden.Dennoch war die Casse des Königes immerleer, und man mußte sich sehr oft durchschlechte Münze zu Helsen suchen. DieSchatzmeister wurden nicht selten gehängt,die Juden, die vornehmsten Rathgcbcr inFinanzsachcn, geplündert und fortgejagt. DieRcichssiände setzten fest, daß, ohne dringen-de Roth, und ohne ihre Einwilligung, keineneue Steuer ausgeschrieben werden sollte,aber es wurde manchmal dagegen gesündigt.Philipp VI trieb eine neue Salzsteucr ein,und Johann der Gute erpreßte die Abgabenmit so unbarmherziger Strenge, daß vieleFamilien auswanderten. Während seinerGefangenschaft ernennte man ständische Ein-nehmer; aber auch diese verfuhren so raub-süchtig, daß sie die Ncichsständejselbst verhaßtmachen, und daß man endlich gar keine Ver-sammlung mehr halten wollte. Der König
Johann